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Wind und Wetter

Kieler Leuchtturm

Darian Rubbel verteidigte seinen Deutschen Vize Meistertitel bei den Junioren im Race

Hallo liebe Clubmitglieder,
 
am Wochenende 13.-15. August fand auf Fehmarn der letzte Tourstop zur Deutschen Meisterschaft im Kitesurfen statt.
Ich verteidigte meinen Deutschen Vize Meistertitel bei den Junioren im Race von 2009 erfolgreich und
erreichte in diesem Jahr wieder den 2 Platz bei der Deutschen Meisterschaft.
Im Freestyle wurde ich 6.
Auf dem Seat Kitesurf World Cup Sylt belegte ich im Race den 10 Platz ( 3 bester Deutscher) und auf dem PKRA World Cup SPO belegte ich den 16 Platz ( 4 bester Deutscher)
von 55 Startern.
Anbei siehe auch mal : http://www.funsporting.de/funsporting+NEWS+Kite+10_Fragen_Kitesurfer_Darian_Rubbel_3516.htm

                                  http://www.Darianrubbel.de
Im Anhang noch einige Fotos.
 
Schöne Grüsse und vielen Dank für die Unterstützung
 
Darian Rubbel 

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RS:X Deutsche Meisterschaft in Travemünde

Endlich hatten die Ferien begonnen! Aber mein Tagesablauf hat sich nur geringfügig geändert: anstatt Vormittags in die Schule zu gehen, brachte ich dort meine erste Wassereinheit unter. Nach einer Mittagspause ging es dann wieder aufs Wasser und am Abend waren andere Aktivitäten wie Laufen, Rad fahren oder der Kraftraum angesagt. So ging das die ersten zwei Ferienwochen weiter, bis ich zu meinem Opa nach Travemünde fuhr um mich dort auf die anstehende Deutsche Meisterschaft vorzubereiten. Die Tage vor der Regatta hatten auch den Schwerpunkt Wassertraining und durch das schöne Wetter und den mäßig starken Wind konnte man dem auch viel Zeit widmen.

Als dann die Travemünder Woche beginnen sollte, standen wir vor dem ersten Problem: unsere Bahn wurde unter Land gelegt, da es uns als Surfern nicht gestattet ist durch das Fahrwasser zu fahren. Eigentlich entstand das Problem erst durch die angesagten Süd- Westwinde, denn bei dieser Richtung kommt der Wind ablandig, was zu vielen Luftverwirbelungen, unkonstanten und drehenden Winden führt.

Das bekamen wir alle zu spüren, denn es gab immer eine klar bevorteilte Seite und es zogen häufig sehr starke Windfelder durch unser Regattagebiet. Wir fuhren die angesagten 3 Wettfahrten mit starkem Wind, was mir nicht zugute kam, da ich noch leichte Handelingprobleme mit dem großen Herrensegel hatte. Dennoch fuhr ich konstant, zwei mal auf Platz 4 und einmal sogar einen Dritten.

Der Samstag begann wie der Freitag aufgehört hatte: viel Wind. Diesmal lag das Regattafeld ein wenig weiter weg vom Land, das führte dazu dass einige Berliner zu spät zum Start kamen, doch nach diesen kleinen Startschwierigkeiten hatte ich ein sehr gutes Gefühl, ich gewöhnte mich langsam an das große Segel und konnte mal nach vorne angreifen. Dennoch lief es nicht reibungslos, von den sehr starken Böen die wieder einmal das Regattafeld heimsuchten wurde ich teilweise überrascht und so kam es, dass mein Brett mit mir gefahren ist und nicht umgekehrt. Dennoch fuhr ich drei Vierte Plätze. Mit 7 Punkten Rückstand auf den 3. aber auch mit 10 Punkten Vorsprung auf den 5. Platz lag ich auf dem Vierten Rang.

Dies war dann auch das Endergebnis, da am Sonntag nicht mehr genug Wind war um zu Starten. Der Sieg ging souverän an Florian Freimüller der 6 von 6 Wettfahrten für sich entscheiden konnte. Zweiter wurde Leon Delle mit 2 Punkten Vorsprung vor Moritz Schoentag. Der 4. Platz ging an mich, mit dem ich bei diesen Windverhältnissen durchaus zufrieden war, vor allem da es meine erste Regatta und erst mein 6 Tag auf dem größeren Herrensegel war. Und der 5. Platz ging an den Berliner Niclas Sponholz. Beste Dame wurde Luise Albrecht. Alle 6 sind auch Mitglieder der neu gegründeten Segel Nationalmannschaft (Sailing Team Germany).

Nach dieser schönen Regatta freue ich mich nun auf die verbleibenden 2 Wochen der Ferien, die ich mit meiner Familie in Schottland verbringen werde.

Mit dem Schulbeginn am 23 August beginnt auch mein Vorbereitungstraining auf die Jugend Weltmeisterschaft auf Zypern.

Schöne Ferien wünscht euch

Benedikt Hattich

GER 660

 

 

Lasse Mannsbarth bei den Techno 293 World Championship bester deutsche U 15 Jugendlicher

In Martiques / France trafen sich vom 24. - 31. Juli 440 Starter/innen aus 42 Nationen zum 2010 Techno 293 World Championship. Es war die größte Bic-Techno Veranstaltung aller Zeiten.

Diese Regatta wurde von dem Mistral bestimmt, der sich an zwei Tagen von seiner starken Seite zeigte. Mit bis zu 55 Kn sorgte er dafür, dass die Aktiven an Land bleiben mussten. Der Mistral wütete auch im Fahrerlager. Das Material musste gesichert werden und trotzdem ging sehr viel kaputt.  Dazu kam noch ein Flauten Tag, so dass die Surfer auf 7 Läufe kamen und nicht wie geplant 15 Rennen fahren konnten.

Mehr dazu unter www.techno293.org

In den Gruppen 7,8 Jungen, 7,8 Mädchen, 6,8 Jungen, 6,8 Mädchen und Open Bic ging es an den Start. Da die Felder 7,8 Jungen und 6,8 Jungen so groß waren, wurden sie in Gruppen aufgeteilt und nachher in Silber und Gold Group.

Bei den U15 6,8 Jungen surfte unser SCK-Jugendlicher Lasse zwei mal unter die Top 10 und sicherte sich mit einer guten Serie in der Gold Group den 23. Platz von 95 Startern.

 

Europameisterschaft Polen 2010 – Warten auf Wind Teil 2

Nach meinem dritten Platz auf der Kieler Woche, fuhr ich motiviert und mit einem guten Gefühl zur Jugend RS:X Europameisterschaft nach Sopot, Polen, zu der mehr als 80 Jugendliche gemeldet waren.

Wie sich herausstellen sollte, war der leichte Wind in Kiel die optimale Vorbereitung auf die EM, denn schon der erste Tag begann wie es in Kiel aufgehört hatte - Flaute - wir konnten nicht starten.
Am zweiten Tag ging es dann endlich los. Nach den zwei Läufen in einer der drei Qualifikationsgruppen war ich zufrieden mit einem neunten und elften Platz, doch der OCS aufgrund eines Frühstarts auf der Ergebnisliste lies meine Hoffnung auf die Goldfleet schrumpfen, denn jetzt musste ich in den hoffentlich noch weiteren drei Läufen sehr gut fahren, damit ich den OCS streiche konnte. Dadurch setzte ich selbst so stark unter Druck, das meine Konzentration nachließ und ich das Feld von hinten sah. Gleichzeitig wurden wegen der anhaltenden Schwachwindbedingungen nur vier Qualifikationsläufe ohne Streicher gefahren, sodass ich glücklich, noch mit zwei weiteren deutschen Surfern im Silberfleet- oder wie der holländische Trainer zu mir sagte „First-Looser-Fleet“ gelandet bin. Die übrigen deutschen Surfer kämpften an den letzten Regattatagen im Bronzefleet.

Alle anschließenden Läufe konnten wir bei weiterhin geringstem Wind nur durch kräftezehrendes Pumpen absolvieren. Letztendlich bin ich mit dem Ergebnis ( 21. des Silberfleet / 48 Overall) nicht zufrieden, obwohl ich punktgleich mit meinem Sportinternatskameraden Jens bester Deutscher wurde.

Dennoch hatte ich auf der perfekt organisierten Regatta viel Spaß und durch die nervenzehrenden Wartezeiten am Strand konnte ich Kontakt zu vielen netten, internationalen Surfern knüpfen.

Ich denke nicht nur mir, sondern allen Surfern des deutschen Teams, ist klar geworden, das wir noch hart trainieren müssen um in Zukunft mit den zur Zeit führenden Surfnationen
Israel (3 unter den Besten 6) und Polen (2 aus 6) konkurrieren zu können.
Es war faszinierend zu beobachten, das die Israelische Mannschaft sich schon früh morgens auf dem Clubgelände getroffen hat, um gemeinsam die Bretter vorzubereiten, Gymnastik und eine Vorbesprechung zu machen um dann vorne weg zu fahren.
Ich werde mich jetzt sehr intensiv auf die Weltmeisterschaft in Zypern im Herbst 2010 vorbereiten und hoffe dort mein Potenzial besser ausschöpfen zu können.

Schönen Sommerferien wünscht euch

Benedikt Hattich - GER 660

 

Starter der Goldfleet U19-M nach Nationen: ITA 6

POL 4

ESP / ISR 3

GBR / HKG 2

DEN / FRA / LTU / SIN 1

 

Kieler Woche 2010 – Warten auf Wind Teil 1

Nach dem Pfingstbusch, wollte ich auch auf der Kieler Woche an meine Erfolge anknüpfen und hatte mich schon lange auf diese Regatta gefreut.

Am Samstag ging es bei schönen Gleitbedingungen los und die ersten beiden Rennen klappen auch sehr gut (zweimal Dritter). Doch dann lösten sich die Schwertlippen von meinem Board, sodass ich im dritten Rennen zu einem Feuerlöschboot wurde. Durch den Schwertkasten strömte eine beachtlichen Wasserfontaine und die entstehenden Verwirbelungen reduzierten meine Endgeschwindigkeit enorm. Zum Glück hatte ich genügend Vorsprung, wodurch ich bis zum Ziel keinen Platz verlor.
Das Glück blieb mir hold, denn Lisa wurde der Wind zu stark und sie wollte auf den letzten Lauf verzichten, wodurch ich mir Ihr Brett ausleihen konnte und ich den vierten Lauf noch mitfahren konnte. (Nochmals ein dickes Dankeschön!)

Nach diesem schönen Wettkampftag mit idealem Wind freute ich mich bereits auf die nächsten Tage, doch es kam anders: FLAUTE !!!!!!!!!!!
Einen Lauf schafften wir am Sonntag, auch am Montag und Dienstag spielte der Wind nicht mit.
Am Dienstag meinem siebzehnten Geburtstag schickte uns die Regattaleitung endlich wieder raus und wir fuhren zwei Wettfahrten.
Es lief mit zwei Dritten und dadurch dem Bronze Gesamt-Platz wie erhofft und ich hatte nir mein größtes Geburtstagsgeschenk selbst gemacht.
Beim Einlauf in den Hafen empfingen mich meine Eltern, Geschwister und Freunde mit Glückwünschen, Kuchen und Geschenken.
Leider wurde die gemeinsame Feier mehrmals unterbrochen;
es gab einen Phototermin des Sailing Team Germany, für das ich als Jugendmitglied der Deutschen Segel Nationalmannschaft nominiert wurde und
natürlich die Siegerehrung als Dritter und bester Deutscher.

Zufrieden und motiviert fuhr ich zusammen mit meinen Teamkameraden zwei Tage später zur RS:X - Jugend Europa Meisterschaft nach Sopot in Polen.

Benedikt Hattich
GER 660

YES 2010 – goldener Pfingstbusch in Kiel

2010 –  die erste Saison auf dem Olympia Brett RS:X:
Da ich für die U17 im Bic Techno zu alt geworden bin, werde ab diesem Jahr nur noch RS:X fahren. Der Start war die Young European Sailing, gleichzeitig auch die Deutsche Jugend Meisterschaft RS:X und Qualifikationsregatta für die ISAF Jugend WM.

Am Samstag sollte es pünktlich beginnen, leider war anfangs nicht genügend Wind, um einen Lauf zu starten. Doch mit einer dunklen Wolkendecke kam auch der Wind, sodass der erste Lauf bei leichten Winden gestartet wurde. Beim Start noch nicht ganz vorne, erreichte ich nach einer sehr langen Aufholjagd als 2ter Jugendlicher das Ziel. Leider kam mit der Sonne auch wieder die Flaute.

Der Sonntag war mit Sonne und 4-5 Windstärken ein idealer Tag, mit dem einzigen Nachteil, dass der Wind oft böig drehte und viel Konzentration erforderte.
Ich erwischte die Dreher aber gut und kam im ersten Lauf als 2ter ins Ziel. Den Zweiten konnte ich sogar für mich entscheiden.
Da wir als Jugendklasse starteten, mussten wir (leider) eine kleine Pause an Land einlegen, in der man sich kurz entspannen und was essen konnte.

Wieder auf dem Wasser hatte Wind noch einmal zugenommen, war aber auch konstanter.
Das erste Rennen nach der Pause beendete ich als 3ter, doch der zunehmende Wind zerrte an meinen Kräften. Da ich leider die Wochen vor der Regatta erkältungsbedingt nicht trainieren konnte, fehlte mir beim letzten Lauf die Kraft und ich erreichte nur als 7 das Ziel.
Der Blick auf die Ergebnisliste zeigte, das sich noch keiner sicher sein konnte das Rennen in der  Tasche zu haben, Ich war Zweiter, punktgleich mit dem Ersten und der Dritte hatte nur 2 Punkte Abstand auf uns.

Der Montag musste mit 2 geplanten Rennen  die Entscheidung bringen.
Aber leider war es der drehende Wind und die mangelnde Nervenstärke, die mir einen Strich durch die Rechnung machten, ich gewann nicht den Ersten, sondern rutschte noch auf den auf den dritten Platz ab. Ich hatte zwar immer noch einen Podestplatz gesichert, aber die Fahrkarte zur ISAF Jugend WM verspielt. (nächstes Jahr habe ich nochmals die Chance an der U19 Veranstaltung teilzunehmen.)

Mit etwas Abstand betrachtet ist mein dritter Platz auf der Deutschen Jugendmeisterschaft für mich eine super Leistung, wenn man bedenkt, dass ich vor 2 Jahren meine erste Regatta gefahren habe, und somit die Erfahrung in den nächsten Jahren noch zunehmen wird.

Aber alles in Allem, war es doch eine sehr schöne und erfolgreiche Regatta und ein super Start in die neue Saison. Nun freue ich mich schon auf meinen Start auf der Kieler Woche am 19.06.

Benedikt Hattich
GER 660

DWC Slalom Fehmarn 2010 ein Bericht von Lasse Boenecke

Lasse beim Slalom auf Fehmarn

Nachdem ich das RS:X Regattasurfen gesundheitsbedingt leider aufgeben musste, habe ich seit Anfang des Jahres angefangen Slalom zu trainieren. Vom 13.5.-16.5. konnte ich das erste Mal am deutschen Windsurfcup (DWC) in dieser Disziplin teilnehmen.

Nachdem ich bereits am 12.5. angekommen war und mich eigentlich auf die Bedingungen auf Fehmarn vorbereiten wollte ließ der Wind uns zunächst warten.

Am ersten Veranstaltungstag lag der Wind unter dem erforderlichen Windlimit von 7 Knoten, sodass keine Wertungsläufe gestartet werden konnten. Am 2. Tag herrschten auf der Regattabahn immerhin 14 Knoten und die ersten Regatten in der Disziplin Racing wurden gestartet.

Die Windvorhersage für den nächsten Tag sah mit 20 Knoten sehr gut aus. Am 15. wurde dann meine erste Slalomregatta angesetzt. Allerdings wehte der Wind ablandig mit

25-28 Knoten, wofür ich materialtechnisch nicht ausgerüstet war.

Ich startete mit einem Segel der Größe 6,8m² und einem leider viel zu großen 120l Board. Trotz des unpassenden Materials konnte ich mich im ersten Heat durchsetzen und das Halbfinale erreichen. Dort musste ich mich leider gegen viele sehr gute Surfer, wie beispielsweise Bernd Flessner geschlagen geben, erreichte jedoch eine gute Platzierung im Semifinale und fuhr auf den 20. Platz overall im Slalom (1. Jugendlicher).

In der 2. Elimination hatte ich leider aufgrund meines viel zu großen Boards einen heftigen Schleudersturz, der ein leichtes Schleudertrauma zur Folge hatte, sodass ich die folgenden Rennen nicht mehr mitfahren konnte.

Der Wind nahm allerdings noch weiter zu und viele andere Surfer starteten ebenfalls nicht mehr, da sie sich der Windstärke nicht gewachsen fühlten.

Dies führte dazu, dass ich mich im Endergebnis auf Platz 27 von 38 Startern wiederfand und den 2. Platz in der Jugendwertung erreichte.

Alles in allem war es ein sehr schöner Einstieg in das DWC Geschehen, der mir jedoch auch gezeigt hat, dass mir einiges an Ausdauer, Gewicht und Technik fehlt um in der Spitze mitfahren zu können. Daran werde ich nun arbeiten, wann immer es geht und wenn ihr das nächste Mal von mir lest, werde ich euch vielleicht von den Früchten meines Trainings berichten können ;-).

Bis dahin Liebe Grüße und viel Spaß auf dem Wasser!

Lasse Boenecke (GER-120)